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Von ihren Sorgen um ihn und ihren  Paketen mit Leckereien erfährt man nur indirekt durch seine Antworten. Der erste erhaltene Brief datiert auf den 1. April 1915. Er spiegelt die praktischen Alltagssorgen, die die Eheleute in zahlreichen Nachrichten über die weite Entfernung hinweg miteinander besprachen. \r\n\r\nMaria berichtet von Geschäftlichem, ihren gesundheitlichen Problemen, Neuigkeiten aus dem Bekanntenkreis und von ihrer Freude über die neue Magd. Ein dauerhaftes Thema in der Korrespondenz der Eheleute sind die Urlaubsgesuche für ihn, die nur mit amtlicher Bestätigung von der Heimatgemeinde genehmigt werden. Sie drückt ihre Hoffnung auf eine baldige Genehmigung aus, “weil mans hört, daß schon mehrere Landsturmleute da sind auf 4 Wochen”.  \r\n\r\nDieser Brief enthält als einer der wenigen auch einen Hinweis darauf, wie Maria unter der Abwesenheit ihres Mannes leidet: Sie schreibt, “daß ich schon um etliche Pfund geringer wurde, seitdem Du fort bist”. \r\n\r\nTranskription des Briefes siehe unten.\r\n\r\n---\r\n\r\nZ doby prvních dvou měsíců nepřítomnosti Andrease Glasera se nedochovaly žádné dopisy od jeho ženy. O její starosti o něho a balíčcích s cukrovinkami, které mu posílala, se dozvídáme jen nepřímo z jeho odpovědí. Nejstarší dochovaný dopis, který Maria Glaserová adresovala svému choti, pochází ze dne 1. dubna 1915. Dopis je svědectvím o každodenních starostech, o kterých se manželé Glaserovi i přes velkou vzdálenost prostřednictvím korespondence radili.\r\n \r\nMaria píše o pracovních a obchodních záležitostech, zdravotních problémech, o novinkách z okruhu rodinných známých a o radosti z nové děvečky. Přetrvávajícím tématem v korespondenci manželů jsou žádosti o propuštění Andrease na dovolenou. Dovolená může být schválena jen s oficiálním potvrzením domovské obce. Maria zde vyjadřuje svou naději na rychlé schválení, „protože se proslýchá, že už několik příslušníků Landsturmu je doma na 4 týdny“. \r\n\r\nV tomto dopise jako v jednom z mála se Marie rovněž zmiňuje o útrapách způsobených nepřítomností jejího manžela. Píše: „už jsem zhubla několik liber od té doby, co jsi pryč.“ \r\n \r\nPřepis dopisu (německy): \r\n\r\n\"Oberseilberg, den 1. April 1915\r\nLieber Andre!\r\nDeine zwei Briefe vom 27. U. 28. zugleich eine Karte von Deinem Kameraden erhalten, besten Dank. Lieber Andere! Ich habe dem Roscher das Geld schon am 30. März fortgeschickt 167.- von dem Glas, das Du am 13. Oktober erhieltst, geliehen hats mir der Johann, weil ich von Seidl noch nichts bekommen hab für den Stier. Ich meine doch gewiß, daß Du einen Urlaub bekommst, weil mans hört, daß schon mehrere Landsturmleute da sind auf 4 Wochen. Keine Gendarmen waren noch nicht da, die gehst immer gnädig mit Haussuchungen halten, wie viel daß die Leute noch Korn und Hafer haben. Wenn Du einen Urlaub bekommst, muss ich Dir vielleicht entgegen fahren bis nach Passau, wie Du willst, das schreibe mir. Lieber Andere! Ein Geld kannst Du zu jeder Zeit haben, wennst Du eins brauchst, dann schreib es mir. Den Kreuzweg in der Kapelle hat der Schneiderseppel gebetet. Der Hackl Leopold ist noch zu Hause, den Bognern hat der Leutnant nicht mehr zurückgeschrieben. Lieber Andere! Dem Weidinger kannst Du schreiben wegen der Viehwaage, weils mir heute noch nicht recht ist, daß wirs haben, es ist schon bereits  ein Jahr und wir haben noch keine 3 Mark eingenommen. Darf Dich nicht beleidigen. Dem Senzl seine Brüder, der Hans ist in Belgien und der Sepp ist in Puchheim bei München in den Gefangenen hüten. Lieber Andere! Viel Neuigkeiten kann ich Dir nicht schreiben, weil so alles beim alten ist. Die Hödlin fahrt am Karfreitag nach Mannheim, weil das Resl immer schwer krank ist und wenns noch transportfähig ist, nimmt sie es mit nach Hause. Und auch war die junge Piusin schwer krank, mußten den Geistlichen und den Arzt holen. Sie hat sich verdorben in der Re-Zeit, hat Lungenentzündung und Nierenstein-Kolik gehabt, geht ihr schon besser. Am Ostermontag kommt unsere Magd, ist mir schon lieber, daß uns wieder drei Weiberleut sind. Bei den Hackl war noch nicht der Storch, aber wie mir der Leopold sagte, ist ihr nicht mehr wohl. Und der Vizi ist im Handel, sind aber noch nicht bei mir gewesen. Lieber Andere. Das kann ich Dir schreiben, daß ich schon um etliche Pfund geringer wurde, seitdem Du fort bist, was ist es mit Dir, ist Dir der Rock schon recht? War selber schon nimmer beim Pfau wegen Magenleiden, wies Du es ohnehin weißt, daß ich allemal, wenn ich das rechte nicht esse, daß mir im Rücken dann so weh tut. Kann noch nichts sagen, weil ich das Einnehmen noch nicht gar habe, mache Dir nichts daraus. Dem Scherer Alois seine Adresse heißt: A. Sch. Königlicher Bayerischer 2. Landsturm Infanterie Bataillon, 2. Kompagnie Passau, zur Zeit im Feld bei Straßburg. Zum Schlusse hoffe ich, daß Du die Osterfeiertage gut zugebracht und Dir gut gehen ließt. Mit herzlichen Grüßen verbleibe ich Deine liebe u. böse Mari nebst Buben. Lebe wohl und bleib gesund. Hast Du dem Schönberger schon geschrieben? Schönen Gruß von Herrn Pfarrer. Schreibe mir gleich, wennst Du das Paket erhieltst, obs Dir schmeckt und nichts gebrochen ist.\""]]]],["element",{"elementId":"38"},["name","Coverage"],["description","The spatial or temporal topic of the resource, the spatial applicability of the resource, or the jurisdiction under which the resource is relevant"],["elementTextContainer",["elementText",{"elementTextId":"5215"},["text","Westfront"]],["elementText",{"elementTextId":"5216"},["text","Oberseilberg, Grainet, Lkr. Freyung-Grafenau"]]]]]]],["tagContainer",["tag",{"tagId":"5"},["name","Korrespondenz Familie Glaser"]]]]